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Netzwerk Schiffs- und Meerestechnik (mar-ing)
Fachgebiet(e): Forschungs bzw. Service-Vorhaben
Förderzeitraum: 01.12.2004 bis 31.03.2008
Fördersumme: 3.019.000 €
Abstract: Im Rahmen des Projektes "Netzwerk Schiffs- und Meerestechnik" (mar-ing) beschreiten die vier Universitäten in Deutschland mit einer schiffs- und meerestechnischen Spezialisierung in ihren ingenieurwissenschaftlichen Studienangeboten - die Universität Rostock, die Technische Universität Berlin, die Technische Universität Hamburg-Harburg und die Universität Duisburg-Essen - neue Wege, um auch zukünftig einer ausreichenden Zahl von Studierenden das notwendige Fach- und Methodenwissen exzellent und fundiert zu vermitteln.
Ziel des Netzwerkes ist eine Bündelung und zugleich ortsunabhängige Bereitstellung der standortspezifischen, differenzierten Kompetenzen in Forschung und Lehre unter Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien und effizienter E-Learning-Methoden, um so einen Beitrag zur ständigen Qualifizierung der Ingenieure der Schiffs- und Meerestechnik zu leisten.
Das erforderliche Fundament, um komplementär modular konzipierte und flexibel konfigurierbare E-Learning-Module zu entwickeln, bilden die an den Partneruniversitäten existierenden Bildungsangebote auf dem Gebiet der Schiffs- und Meerestechnik. Diese sollen zukünftig über eine auf die speziellen Anforderungen hin konfigurierte Lehr- und Lernplattform bereitgestellt werden.
Bei der Konzeption und Produktion entsprechender E-Learning-Anwendungen sowie der Entwicklung neuer Lehr-, Lern- und Kooperationsformen berät und unterstützt als fünfter Projektpartner die Forschungsgruppe Instruktion und Interaktive Medien (IIM) der Universität Gießen. Die konkreten Ziele des Netzwerkes Schiffs- und Meerestechnik (mar-ing) lauten:
Sicherstellung einer qualifizierten ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung für die Schiffs- und Meerestechnik in Deutschland, Entwicklung von breit gefächerten E-Learning Anwendungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit der Präsenzlehre und zur Ermöglichung einer standort-übergreifenden Nutzung durch die Studierenden, Entwicklung von Methoden zur Integration von komplexen Analyse- und Simulationssoftwaresystemen für die Produktentwicklung in E-Learning-Anwendungen, einschließlich einer methodischen Begleitung des Einsatzes dieser Werkzeuge über ein Learning Management System, Unterstützung der Umsetzung des Bologna-Prozesses durch Modularisierung der Angebote und Entwicklung entsprechender Leistungsbewertungsmethoden, Schaffung der Voraussetzungen und nachhaltige Bemühungen zur Umsetzung eines gemeinsam getragenen internationalen Masterstudienganges, Implementierung wirksamer Maßnahmen zur entwicklungsbegleitenden Evaluation und kontinuierlichen Qualitätsentwicklung, Sicherstellung der Nachhaltigkeit der Entwicklungen im Sinne einer Nutzung und Weiterentwicklung im Anschluss an die Förderphase.
Das Vorhaben Netzwerk Schiffs- und Meerestechnik bezieht sich sowohl auf die ingenieurwissenschaftliche, berufsqualifizierende Ausbildung als auch auf die Fort- und Weiterbildung in den sich dynamisch weiterentwickelnden Verfahren und Methoden für die Entwicklung und Produktion schiffs- und meerestechnischer Konstruktionen, wobei beide Formen mittels Präsenz- sowie auch Fernstudium mit virtuellen Studienanteilen adressiert werden sollen.
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