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E-University - Nachhaltige Integration von E-Learning auf dem digitalen Campus
Universität Duisburg-Essen
Förderlinie Integration
Förderzeitraum: 01.06.2005 bis 30.05.2008
Fördersumme: 1.205.000 €
Abstract: Das Projekt zielt darauf ab, E-Learning in der Lehre der Universität nachhaltig und in der Breite zu verankern. Der Prozess geht dabei einher mit der Einführung neuer BA- und MA-Studiengänge.
Die nachhaltige Nutzung von E-Learning und ihre Verankerung in Studienangeboten erfordern eine Ausweitung des Blickes über das Betreiben von E-Learning-Plattformen und Services. Die Potenziale von E-Learning im Studienbetrieb können durch isolierte Aktivitäten im Bereich E-Learning nicht hinreichend eingelöst werden. Sie kommen erst zur Geltung, wenn deren Nutzung ein integraler, selbstverständlicher Bestandteil des Campuslebens ist. Lernen auf dem digitalen Campus ist damit mehr als die Nutzung einer Lernplattform. Wir sehen E-Learning als Bestandteil einer E-University und somit als eine wesentlich weiterreichende soziotechnische Innovation.
Um eine campusweite und aktive Nutzung digitaler Technologien in der Lehre mit allen Gruppen von Beteiligten dauerhaft zu erreichen, setzt die Hochschule E-University als strategische Initiative mit einer Reihe von Aktionslinien auf. Im Mittelpunkt stehen die beiden folgenden Aktionslinien:
1. Innovationsprojekte für E-Learning in Studiengängen Es wird ein Projektteam eingerichtet, das in den Fachbereichen Unterstützung leistet. Das Team leistet konzeptuelle Arbeit und sucht mit Mitgliedern des Fachbereichs sinnvolle, effiziente Wege der Integration von E-Learning. Es wirkt an der Umsetzung mit, indem es Schnittstellen zu anderen Hochschuleinrichtungen für die mediale bzw. digitale Umsetzung herstellt.
Wesentlich ist, dass die Fachbereiche hierdurch zu einer Reflexion über mögliche Potenziale des E-Learning angeregt werden.
Es wird Aufgabe des Projektteams sein, diesen Reflexionsprozess zu unterstützen, indem Informationen über die Möglichkeiten von E-Learning bereitgehalten werden und Beratung bei der Umsetzung geboten wird. Besondere Unterstützung werden die Aktivitäten an Fachbereichen erhalten, die einen innovativen didaktischen Ansatz verfolgen (z.B. Problem- oder Fallorientierung, neue Wege der Aktivierung und Motivation) und eine gute Machbarkeit und Kosten-Nutzen-Relation versprechen.
2. Studienportal E-University Mit E-University wird auf der Basis vorhandenen Entwicklungsarbeiten ein Portal aufgebaut, das allen am Kernprozess Lehre beteiligten Personengruppen personalisierbare Informationen und Services für Studium und Lehre bietet. Es bündelt Informationen für das Studium und bietet Zugang zu Informationen, Diensten, Anwendungen und Lernmaterialien des digitalen Campus. Es greift auf Informationen aus der Verwaltungssoftware HIS LSF zu und bindet Lernwerkzeuge ein, die in der Lehrveranstaltung eingesetzt werden bzw. auf denen die Lehrveranstaltung basiert. Bei der Entwicklung des Studienportals kann auf einen bereits weit fortgeschrittenen Ansatz zum Identity Management an der Universität aufgebaut werden.
Die Universität setzt nicht auf die "eine" Lernplattform, da ganz heterogene Erwartungen an ein lernunterstützendes System vorliegen. Eine Umgebung, die Diversitäts- und Gender-Ansprüchen gerecht wird, muss eine Bandbreite an Werkzeugen bereitstellen, um unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Da Mitglieder unserer Universität selbst aktiv an der Entwicklung und Erprobung neuer digitaler Lernwerkzeuge und -umgebungen beteiligt sind, muss die Lösung der Universität mehr Spielraum für das Andocken alternativer und neuer Anwendungen bieten.
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