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MeduCluster/SYMPOL
Multimediale netzwerkgestützte Hauptvorlesung:
Kristallisationspunkt Humanmedizin - Nukleus Morphologie
Fachgebiet(e): Medizin,
Abstract: Das Konsortium strebt die Steigerung der Qualität und Attraktivität der Grundlehre in der Humanmedizin mit Multimediatechnologie an. Es tut dies für den Bereich der Morphologie, der grundlegend ist für sämtliche medizinischen Fachrichtungen und der über die Fächer Anatomie, Pathologie, Rechtsmedizin und Radiologie vermittelt wird. Verwirklicht wird ein Lernsystem, das, aufbauend auf verfügbaren multimedialen Technologien, das Stoffgebiet einmal über modular strukturierte Lehreinheiten klassisch-systematisch erschließt und über die horizontale Verknüpfung der Module mit entsprechenden Modulen der Partnerfächer dabei ein Netzwerk schafft, in das fallorientierte Module eingewoben werden.
Die Qualitätssteigerung wird durch die multimediale Aufarbeitung der Grundlehre - somit die Minimierung der intra- und interindividuellen Qualitätsschwankungen, die Reproduzierbarkeit der Inhalte, die Transparenz und Verfügbarkeit der Inhalte und schließlich die Möglichkeit des "Peer Review" und "Student Review" - und durch die klinische Verknüpfung erreicht.
Die Attraktivität wird durch die interaktive, verständnis- und interessenorientierte, teils auch spielerische Exploration des Stoffes und die multimediale Vertiefung komplexer und schwierig zu vermittelnder Sachverhalte gesteigert. Die zeitliche, örtliche und bei Vertiefungspunkten auch thematische Flexibilität des Lernvorganges trägt zur Attraktivität bei und trägt den spezifischen Interessen und Zwängen der Lernenden Rechnung. Die Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit des Projekts wird gewährleistet durch die Ausrichtung auf die Grundlehre (Flächenwirkung durch große Studentenzahlen, Verfügbarkeit auch für die Facharztausbildung), die Navigierbarkeit des Systems für sowohl den "klassisch-systematisch" als auch "fallorientiert-vernetzt" Lernenden, durch die im Fakultätskonzept verankerte Verbreitung und Systempflege über die Projektdauer hinaus sowie durch die überregionale Verankerung in mehreren Partnerfakultäten.
Die Organisation des Projektes erfolgt fachlich durch einen federführenden Koordinator aus den Reihen der Antragspartner, der gegenüber dem überregionalen Projektrat verantwortlich ist, sowie betriebswirtschaftlich / planerisch durch einen Koordinator aus dem Wirtschaftsleben. Fachliches Controlling durch das IMP wird angestrebt (siehe Anlagen). Der Ressourcenbedarf beträgt 2 Millionen DM/Jahr über drei Jahre. Die Ressourcenverteilung unter den Partnern wird leistungsabhängig erfolgen.
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