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Methodenlehre-Baukasten

Modulares Lernprogramm für Psychologie, Soziologie, Erziehungswissenschaft, Medizin und Wirtschaftswissenschaft

Fachgebiet(e): Mathematik, Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Sozialwissenschaften,

Abstract:
Das Projekt “Methodenlehre-Baukasten” plant die Entwicklung eines Programmpakets, bestehend aus mehreren Modulen für den Themenbereich “Methodenlehre und Statistik”, einen — zumindest aus hochschuldidaktischer Sicht — schwierigen und problematischen Bereich der Lehre in den gesamten Geistes- und Sozialwissenschaften, insbesondere was das Lehren und Lernen der Statistik anbetrifft. Von seinem Anforderungsprofil und seinen Beispielen, Übungen und Texten her zielt der “Methodenlehre-Baukasten” auf Studierende der Psychologie, der Soziologie, der Medizin, der Erziehungswissenschaft und der Wirtschaftswissenschaft, für die Veranstaltungen zur Methodenlehre, insbesondere die Statistik, zu den Pflichtveranstaltungen zählen. Von daher ist der “Methodenlehre-Baukasten” ein wichtiger Beitrag zur Reform von Lehre und Studium.


Das Projekt “Methodenlehre-Baukasten” ist ein wichtiger Beitrag zur Reform von Lehre und Studium, insofern als

· die Methodenlehre, inklusive der Statistik, ein Lehrgegenstand in vielen Fächern ist (Psychologie, Sozialwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Linguistik, Medizin, Wirtschaftswissenschaft, aber auch in vielen anderen Fächern der Geistes- und Kulturwissenschaften);

· die Module des Programms in gewissen Studiengängen den Stoff der Pflichtveranstaltungen im Umfang von mehreren Semestern abdecken;

· der Gegenstandsbereich modular konstruierbar und dabei sowohl nach Fachspezifika als auch nach Komplexitätsgrad differenzierbar ist und sich durch seine Konstruktionsweise für spätere internationale Lokalisierungen anbietet und als weiter ausbaufähig erweist;

· an dem Projekt Vertreter mehrerer Fächer und mehrerer Hochschulen beteiligt sind.

Das Projekt strebt interaktive Übungsformen nach dem Konzept des entdeckenden Lernens an, die geeignet sind, kognitive Lernprobleme abzubauen. Es stellt einen durchgängigen Anwendungsbezug für die wissenschaftlichen Inhalte her, der die Studierenden motivieren soll, einen Sinnbezug der Methodenlehre für sich zu konstituieren. Diese Ziele sollen dazu beitragen, weiblichen Studierenden den Zugang zur Methodenlehre und zur Statistik zu erleichtern.

Antragsteller des Vorhabens sind Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der Fächer Psychologie, Soziologie, Medizin, Erziehungswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Informatik und Hochschuldidaktik aus vier der sechs am Verbund Norddeutscher Universitäten beteiligten Hochschulen: Bremen, Greifswald, Hamburg, Rostock.


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