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prometheus - Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre
Licht aus – Dias an...so beginnen Vorlesungen und Seminare in der Kunstgeschichte, Archäologie und Designgeschichte, denn in diesen Hochschulfächern ist das Dia noch immer das zentrale Mittel zur Visualisierung der Forschungsgegenstände.
Das im Rahmen des PT-NMB-Programms geförderte Verbundprojekt "prometheus – Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre" strebt an, die neuen Werkzeuge und Möglichkeiten der digitalen Medien durch ein spezifisches Konzept in den genannten Fächern auf breiter Basis zu implementieren. In Zusammenarbeit mit Informatik, Mediendesign und Mediendidaktik entsteht ein internetbasiertes System für Lehrende und Studierende, das die analoge Diaprojektion durch eine digitale Präsentation ersetzt und damit die flexible und individuelle Einbindung der neuen Medien in Lehr- und Lernkontexte ermöglicht.
prometheus ist einerseits ein verteiltes digitales Bildarchiv, das Bildmaterial aus heterogenen Datenbanken online zusammenführt und für Forschung und Lehre zur Verfügung stellt. Mit prometheus können Bilder in Arbeitsmappen gesammelt, sortiert und zu Präsentationen für Vorträge zusammengestellt werden. Andererseits versteht sich prometheus als ein Portal für verschiedene Lernelemente, die die Präsenzlehre ergänzen und das Selbststudium fördern. prometheus entwickelt zur Zeit prototypisch drei solcher Elemente mit neuartigen Lehr- und Lernkonzepten, die nur im digitalen Medium und nicht im Lehrbuch funktionieren. Auf dem Portal ist außerdem die open source Lernplattform ILIAS integriert.
Verbundpartner von prometheus sind die Universität zu Köln (Kunsthistorisches Institut, Seminar für Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung, Pädagogisches Seminar / Abt. für Pädagogische Psychologie), die Humboldt-Universität zu Berlin (Kunstgeschichtliches Seminar), die Hochschule Anhalt (FH) (Fachbereich Design / Abt. Dessau, Fachbereich Informatik / Abt. Köthen) und die Justus-Liebig-Universität Gießen (Professuren für Kunstgeschichte, Professur für Klassische Archäologie). Dem Verbundprojekt sind zusätzlich verschiedenste Institutionen vertraglich angeschlossen, die als assoziierte Partner das System nutzen und/oder Bildarchive einbringen.
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